Zucht Methode

Zucht Methode 2Die Zuchtmethode des DLC beruht auf modernen genetischen Erkenntnissen. Über die Vererbung innerhalb von Populationen, d.h. innerhalb einer Gruppe von gleichartigen Lebewesen, gibt es ein spezielles Wissen, das man als Populationsgenetik bezeichnet. Danach richten wir uns.

Früher hat man Zuchtrassen ganz allgemein, nicht nur Hunderassen, durch Inzucht aufgebaut.

Das hat inzwischen dazu geführt, dass sehr viele Zuchtrassen, nicht nur Hunderassen, unter dem Druck genetischer Verarmung durch lnzucht stehen. Dem arbeiten wir entgehen.

Die Bekämpfung von Ahnenverlust und Inzuchtgrad steht im Mittelpunkt aller Bemühungen. Damit bekämpfen wir erfolgreich alle Arten von Erbkrankheiten. Jedem gezüchteten Welpen soll eine möglichst vollständige Erbinformation mit auf seinen Lebensweg gegeben werden, denn diese allein bewirkt die sog. Fitness, d.h. die Lebenskraft und Lebenstüchtigkeit, die ein Welpenkäufer von seinem jungen Hund erwartet.

 

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Den Weg dahin zeigen die Zuchtbestimmungen des DLC jedem Züchter, der bei uns mitarbeiten will. Wenn jemand mit seiner Hündin züchten möchte, benennt die Zuchtbuchstelle ihm mit Hilfe des Computers die für seine Hündin passenden Partner.
Das ist die Hilfestellung, die ihm geboten wird. Entscheiden muss er nun selbst, welcher Rüde die Anlagen seiner Hündin am vorteilhaftesten ergänzen wird. Eine Auswahl unter vielen wird es immer geben, aber es gilt, den besten herauszufinden, um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten.

Gute Aufzuchtbedingungen, großer Freilauf für die Welpen sowie sorgfältige Fütterung sind verantwortungsvolle Aufgaben für den Züchter. Die Welpen nehmen eine starke Prägung aus der Zuchtstätte mit zu ihren neuen Besitzern.

Nicht vor der 10. Lebenswoche sollen die Welpen die Zuchtstätte verlassen. Bis dahin sind sie mehrmals entwurmt, vom Tierarzt geimpft und vom Zuchtwart, der für diese Aufgabe vom Verein eigens geschult wurde, kontrolliert worden.
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Der Zuchtwart überprüft bei jedem Welpen die Chipnummer, die vom Tierarzt in Form eines Mikrochips in der 8. Woche in die linke Halsseite injiziert wurde, damit spätere Verwechslungen ausgeschlossen bleiben. Die Zuchtbuchnummer sowie die Chipnummer werden auf der Ahnentafel und im Impfpass eingetragen; selbstverständlich ist sie auch beim Zuchtverein registriert. So kann der Hund später in allen Lebenslagen anhand seiner Chipnummer identifiziert werden.